Suva

Die Suva (Schweiz) setzt die Lernplattform CLIX zur Weiterbildung der Mitarbeiter ein.

Sicherheit auf Baugerüsten, interaktive Lawinenprävention, betriebliche Gesundheitsförderung, bedarfsgerechte Prämienbemessungen,  berufliche Reintegrationsmaßnahmen - die Aufgaben und Dienstleistungen der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) sind ebenso anspruchsvoll wie vielfältig. Für das selbständige Unternehmen des öffentlichen Rechts ist daher die konstante und gezielte Weiterbildung seines Personals selbstverständlich. Einen bedeutenden Beitrag wird zukünftig das Learning Management System CLIX leisten. „Um unsere E-Learning-Strategie weiterzuentwickeln und Lernprozesse zu optimieren, waren wir auf der Suche nach einer modular aufgebauten und flexibel erweiterbaren Lösung. CLIX hat unsere Anforderungen optimal erfüllt“, erklärt Natalie Raeber, Projektleiterin LMS-Implementierung der Suva.

 

Die Suva als größte Trägerin der obligatorischen Unfallversicherung in der Schweiz versichert rund 110 000 Unternehmen bzw. zwei Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Ihre Dienstleistungen umfassen die Bereiche Prävention, Versicherung, Schadenmanagement und Rehabilitation. Im Jahr 2008 wurden von den rund 3.000 Suva-Mitarbeitenden im Luzerner Hauptsitz, in den 19 Agenturen und in den beiden Rehabilitations-Kliniken rund 5.800 Weiterbildungstage absolviert. E-Learning-Kurse haben das Angebot immer schon ergänzt. Die neue Lernplattform, die in den Sprachen Deutsch, Italienisch und Französisch verfügbar ist, dient der Suva nun als zentrales Steuerungsinstrument mit einer ganzheitlichen Sicht auf das Management von Lernprozessen. „Ob Planung, Steuerung, Analyse oder Bewertung von Lerninhalten und Trainingsressourcen - CLIX ermöglicht uns die durchgängige Unterstützung sämtlicher Abläufe in einer einzigen Lernarchitektur“, verdeutlicht Bruno Widmer, Mitarbeiter des Competence Centers E-Learning die Vorteile. Doch damit sind die CLIX-Anwendungsszenarien nicht erschöpft.

 

„Um den Austausch unter den Mitarbeitenden in Chats und Foren zu fördern, wollen wir zukünftig verstärkt kollaborative Lernangebote anbieten, die unseren Blended Learning-Ansatz ergänzen“, blickt Raeber voraus. In einem weiteren Schritt wird das Kursangebot dann auch für Externe, d.h. für die Mitarbeitenden der versicherten Unternehmen, über das Internet zugänglich gemacht werden.